Jahreszeiten-Special: Winter

jim-karo-beigeObwohl bekannt ist, dass die Vorfahren unserer Stubentiger Steppenbewohner waren, haben sich unsere kleinen Lieblinge längst an unser abwechslungsreiches Klima angepasst. Das heißt, dass die kalte Jahreszeit kein Einsperren in der warmen Wohnung zur Folge haben muss. Im Gegenteil: Der Wechsel von warmer Wohnung auf kalte Außenwelt wirkt wie ein Saunabesuch mit anschließendem Eisbad: Er fördert die Abwehrkräfte. Und wenn eine Katze ohnehin an den Freigang gewöhnt ist, wird sie dieses Privileg auch im Winter einfordern – wenn auch etwas seltener.

Bieten Sie Ihrer Katze im Winter auch draußen ein warmes Plätzchen an. Decken werden durch die Pfötchen nass und sind daher nicht besonders dafür geeignet. Am besten füllen sie den Rückzugsgort mit Heu oder Stroh aus. Das können Sie auch leicht im Frühjahr austauschen und durch eine frische Unterlage ersetzen. Jäckchen oder sonstigen Kälteschutz benötigen die Samtpfoten allerdings nicht. Auch das im Winter gestreute Salz stellt für Katzen kein Problem dar – sie können dem Boden geschickt ausweichen, indem sie auf ihre Kletterkünste zurückgreifen.

Am besten bürsten Sie Ihren Liebling im Winter etwas häufiger. Es unterstützt die Warmhaltung des Tieres durch die Unterwolle. Das ist natürlich auch wichtig, wenn der Frühling kommt und der Fellwechsel einsetzt. Dieser richtet sich allerdings nicht nach dem Kalender sonder nach dem Stand der Sonne.

Auch vermehrte Spielstunden sind zu empfehlen: Der Stoffwechsel ihrer Katze wird dadurch angekurbelt, was besonders wichtig ist, wenn sie zu den Muffeln gehört, die lieber den ganzen Winter dösend am Heizkörper verbringen. Sie wollen ja den Frühling nicht dazu verwenden, mit Ihrem Liebling Muskelaufbautraining zu machen 😉

Tipps für Ihre Katze und Ihr Weihnachtsfest finden Sie im nächsten Beitrag.

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